Von der Kaiserzeit bis zu Gräbern der Renaissance — 2.000 Jahre Geschichte.

Das erste Pantheon ließ Marcus Agrippa um 27 v. Chr. als Tempel für alle Götter errichten. Es brannte 80 n. Chr. nieder und erneut nach einem Blitzschlag 110 n. Chr.
Kaiser Hadrian baute es zwischen 118 und 128 n. Chr. vollständig neu und schuf die heutige Rotunde und Kuppel. Er behielt Agrippas Namen am Giebel als Ehrung der Ursprünge.

Das Pantheon ist eine perfekte Kugel: Die Höhe vom Boden zum Oculus entspricht dem Durchmesser der Rotunde — 43,3 Meter. Das schafft kosmische Harmonie.
Massive korinthische Säulen fassen die Vorhalle; bis zu 6 Meter dicke Wände tragen die Kuppel. Verborgene Bögen und abgestufter Beton verteilen die Lasten.

Das 9‑Meter‑Oculus in der Kuppel ist die einzige natürliche Lichtquelle. Das Sonnenlicht wandert und erzeugt ein Spiel aus Licht und Schatten.
Regen fällt durch die Öffnung auf den antiken Marmor, der sanft zu verborgenen Abläufen geneigt ist. Das Oculus symbolisiert das göttliche Auge.

Römer nutzten innovativen Beton — leichte Zuschläge oben, schwerer Stein unten. Fünf Ringe aus Kassettierungen verringern das Gewicht.
Ohne Stahl, ohne moderne Stützen — nur Vulkanasche, Kalk und brillantes Design. Die größte unbewehrte Betonkuppel bis heute.

609 schenkte Kaiser Phokas das Pantheon Papst Bonifatius IV., der es als Santa Maria ad Martyres weihte. Das bewahrte es vor Plünderung.
Die christliche Nutzung bedeutete kontinuierliche Pflege, Reparaturen und Anpassungen — Altäre, Statuenabbau, Gräber.

1520 wurde der große Renaissance‑Maler Raffael hier bestattet — eine seltene Ehre. Sein schlichtes Grab mit lateinischer Inschrift zieht Besucher aus aller Welt an.
Nach der Einigung Italiens wurden hier die Könige Vittorio Emanuele II., Umberto I. und Königin Margherita beigesetzt.

Im 17. Jahrhundert ließ Papst Urban VIII. die Bronzen vom Portikus entfernen, um Kanonen für Castel Sant'Angelo und den Baldachin des Petersdoms zu gießen.
Trotz Eingriffen blieben Struktur und Geist des Pantheon intakt. Jede Epoche hinterließ Spuren, ohne die Harmonie zu zerstören.

Pilger, Gelehrte und Künstler kamen seit Jahrhunderten, skizzierten die Kuppel, maßen ihre Proportionen und staunten über ihr Fortbestehen.
Im 18. und 19. Jahrhundert wurde es zur Pflichtstation der Grand Tour. Schriftsteller wie Stendhal und Goethe beschrieben das Staunen beim Eintreten.

Heute liegt der Fokus auf Marmorreinigung, Stabilisierung und Besuchersteuerung. Monitoring hält die antike Betonstruktur sicher.
Jüngste Projekte verbesserten die Entwässerung, restaurierten Bronzetüren und modernisierten die Beleuchtung für das Oculus‑Erlebnis.

Es inspirierte Architekten von Brunelleschi bis Thomas Jefferson; die Kuppel prägte den Petersdom, das US‑Kapitol und zahllose neoklassizistische Bauten.
Maler, Dichter und Filmemacher kehren immer wieder zu seiner perfekten Geometrie und eindringlichen Lichtwirkung zurück.

Die Piazza della Rotonda pulsiert — Cafés auf Kopfsteinpflaster, Straßenkünstler und Reisende um den Brunnen von Giacomo della Porta.
Außentische bieten Logenplätze, während Eisdielen und Souvenirshops die Stimmung prägen.

Gleich nebenan: Piazza Navona mit Berninis Brunnen, Cafés der Via della Rotonda und die Kirche Santa Maria sopra Minerva mit einer Skulptur Michelangelos.
Für ein römischeres Gefühl: Richtung Trevi‑Brunnen, südlich zu Campo de' Fiori oder nördlich in Boutiquen und Trattorien des mittelalterlichen Viertels.

Das Pantheon verkörpert Roms Genie: praktische Ingenieurskunst, ästhetische Perfektion und erstaunliche Anpassungsfähigkeit.
Es gehört zum UNESCO‑Welterbe der Altstadt Roms — ein lebendiges Monument, das jeden beeindruckt, der seine bronzenen Türen durchschreitet.

Das erste Pantheon ließ Marcus Agrippa um 27 v. Chr. als Tempel für alle Götter errichten. Es brannte 80 n. Chr. nieder und erneut nach einem Blitzschlag 110 n. Chr.
Kaiser Hadrian baute es zwischen 118 und 128 n. Chr. vollständig neu und schuf die heutige Rotunde und Kuppel. Er behielt Agrippas Namen am Giebel als Ehrung der Ursprünge.

Das Pantheon ist eine perfekte Kugel: Die Höhe vom Boden zum Oculus entspricht dem Durchmesser der Rotunde — 43,3 Meter. Das schafft kosmische Harmonie.
Massive korinthische Säulen fassen die Vorhalle; bis zu 6 Meter dicke Wände tragen die Kuppel. Verborgene Bögen und abgestufter Beton verteilen die Lasten.

Das 9‑Meter‑Oculus in der Kuppel ist die einzige natürliche Lichtquelle. Das Sonnenlicht wandert und erzeugt ein Spiel aus Licht und Schatten.
Regen fällt durch die Öffnung auf den antiken Marmor, der sanft zu verborgenen Abläufen geneigt ist. Das Oculus symbolisiert das göttliche Auge.

Römer nutzten innovativen Beton — leichte Zuschläge oben, schwerer Stein unten. Fünf Ringe aus Kassettierungen verringern das Gewicht.
Ohne Stahl, ohne moderne Stützen — nur Vulkanasche, Kalk und brillantes Design. Die größte unbewehrte Betonkuppel bis heute.

609 schenkte Kaiser Phokas das Pantheon Papst Bonifatius IV., der es als Santa Maria ad Martyres weihte. Das bewahrte es vor Plünderung.
Die christliche Nutzung bedeutete kontinuierliche Pflege, Reparaturen und Anpassungen — Altäre, Statuenabbau, Gräber.

1520 wurde der große Renaissance‑Maler Raffael hier bestattet — eine seltene Ehre. Sein schlichtes Grab mit lateinischer Inschrift zieht Besucher aus aller Welt an.
Nach der Einigung Italiens wurden hier die Könige Vittorio Emanuele II., Umberto I. und Königin Margherita beigesetzt.

Im 17. Jahrhundert ließ Papst Urban VIII. die Bronzen vom Portikus entfernen, um Kanonen für Castel Sant'Angelo und den Baldachin des Petersdoms zu gießen.
Trotz Eingriffen blieben Struktur und Geist des Pantheon intakt. Jede Epoche hinterließ Spuren, ohne die Harmonie zu zerstören.

Pilger, Gelehrte und Künstler kamen seit Jahrhunderten, skizzierten die Kuppel, maßen ihre Proportionen und staunten über ihr Fortbestehen.
Im 18. und 19. Jahrhundert wurde es zur Pflichtstation der Grand Tour. Schriftsteller wie Stendhal und Goethe beschrieben das Staunen beim Eintreten.

Heute liegt der Fokus auf Marmorreinigung, Stabilisierung und Besuchersteuerung. Monitoring hält die antike Betonstruktur sicher.
Jüngste Projekte verbesserten die Entwässerung, restaurierten Bronzetüren und modernisierten die Beleuchtung für das Oculus‑Erlebnis.

Es inspirierte Architekten von Brunelleschi bis Thomas Jefferson; die Kuppel prägte den Petersdom, das US‑Kapitol und zahllose neoklassizistische Bauten.
Maler, Dichter und Filmemacher kehren immer wieder zu seiner perfekten Geometrie und eindringlichen Lichtwirkung zurück.

Die Piazza della Rotonda pulsiert — Cafés auf Kopfsteinpflaster, Straßenkünstler und Reisende um den Brunnen von Giacomo della Porta.
Außentische bieten Logenplätze, während Eisdielen und Souvenirshops die Stimmung prägen.

Gleich nebenan: Piazza Navona mit Berninis Brunnen, Cafés der Via della Rotonda und die Kirche Santa Maria sopra Minerva mit einer Skulptur Michelangelos.
Für ein römischeres Gefühl: Richtung Trevi‑Brunnen, südlich zu Campo de' Fiori oder nördlich in Boutiquen und Trattorien des mittelalterlichen Viertels.

Das Pantheon verkörpert Roms Genie: praktische Ingenieurskunst, ästhetische Perfektion und erstaunliche Anpassungsfähigkeit.
Es gehört zum UNESCO‑Welterbe der Altstadt Roms — ein lebendiges Monument, das jeden beeindruckt, der seine bronzenen Türen durchschreitet.